Konzert: Zukunft und die Lichter

Deutscher Akustik-Pop mit originellen Texten
Zukunft und die Lichter. Quelle: zukunft-und-die-lichter.de
Am Samstag, dem 13.9.2014 um 20 Uhr tritt die Berliner Band Zukunft und die Lichter im Heidekrugsaal auf. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
 
Zukunft und die Lichter singen von der Liebe, von Unangepasstheit und Enttäuschung, von vergessenen Träumen in einer versicherten Welt. Es geht um die Essenz des Lebens, in kleinen Worten und Gesten, und um das Verlieren des großen Glücks.

Ihre Musik erinnert an eine Zeit ohne Electro und Internet, wobei hier eine gut aufeinander eingespielte und technisch versierte Band am Werke ist. Dicht und atmosphärisch klingt das zu einem Teil, hell und kindlich zum anderen. Wie auch das Artwork, eine Reminiszenz an das San Francisco der 60er Jahre, knüpft der Sound an eine Zeit an, in der das Wort „Electro“ noch futuristisch klang, Ironie was für Feiglinge war und Musik die Welt rettete. Mit dem typischen Charts-kompatiblen Deutschpop hat das hier ziemlich nachdrücklich Hingeknödelte wenig zu tun.
 
Seit 2006 werkeln Sebastian Zukunft, Martin Wahl und Ingo Geishecker in ihrer Künstleroase in Berlin Neukölln – mit Schlagzeug, Gitarre und Kontrabass – mal kommt ein Banjo dazu, mal eine Trompete und für ein Lied sogar der Kinderchor der Kita Spatzennest. Nach dem ersten – eher poppigen Album Mann im Mond (2010) geht es auf dem zweiten Vergiss was gestern war (2012) rockiger zu.

„… was sich Zukunft und die Lichter auf ihrem zweiten Album an tollen Songs auf eher unüblichen Instrumenten wie Mundharmonika, Kontrabass oder auch Banjo ausgedacht haben, das macht den Hörer froh. Texte, die an den großen Rio Reiser und seine Band Ton Steine Scherben oder auch an Thees Uhlmann oder an Fink, die Band von Nils Koppruch, erinnern. Zukunft und die Lichter machen erfreulich melodiöse akustische Musik, die direkt in die Beine geht, aber auch von den Texten wirklich einiges zu bieten hat.“ (alternativmusik.de)
 
Bastian BandtIm Vorprogramm ist der Liedermacher Bastian Bandt mit seinen wild-melancholischen Liedern zu erleben.

"Sein und Sehnen; Bezogenheit und Entrücktheit; Erinnerungen, das Leben ein Rätsel, Entwürfe – und alles auf leichten akustischen Füßen: ein Füllhorn zugänglicher poetischer Momentaufnahmen." (www.folker.de)
geschrieben von gisbertamm am 24.11.2013 | 19:08 Uhr
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