Entstehung und Niedergang des Waldhofes Carinhall

Filmvortrag von Volker Knopf. Veranstaltung des Amtes Joachimsthal.
Hermann Göring bei der Begrüßung eines SS-Führers im Hof von Carinhall. Quelle: Bundesarchiv, via Wikipedia
Kartenbestellung unter (033361) 63380. Restkarten an der Abendkasse.

Aufgrund der großen Nachfrage findet am Donnerstag, dem 25. September 2014, um 18 Uhr im Heidekrugsaal erneut der Filmvortrag von Volker Knopf über Hermann Görings einstige Residenz „Carinhall“ statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Der in Süddeutschland lebende Buchautor und ausgewiesene Carinhall-Experte Volker Knopf beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit der Geschichte des Dritten Reiches und hat an mehreren deutschen und ausländischen Fernsehproduktionen mitgewirkt. Seine auf breite Quellenbasis gestützten Publikationen, insbesondere über Hermann Göring, gehören zu den Standardwerken der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit.

Mit seinem Filmvortrag gewährt Volker Knopf einen historischen Einblick in Geschichte und Mythos des Waldhofes, der 1933/34 ursprünglich als Jagdhütte erbaut, mit den Jahren zur prunkvollen Residenz erweitert und schließlich 1945 in Schutt und Asche gelegt wurde.

Der Autor zeigt dabei etwa 600 zum Teil unbekannte Fotos und Baupläne aus seinem reichhaltigen und aus aller Welt zusammengetragenen Fundus. Knopf beschränkt seinen Kommentar auf ein Mindestmaß und setzt dafür umso mehr auf die Aussagekraft der gezeigten Bilder.

Mit dieser eindrucksvollen und akribischen Dokumentation öffnet er dem Zuschauer nicht nur den Blick für die Entstehungsgeschichte des Anwesens samt seiner Nebengebäude und Anlagen sowie seine Sicherung und Bewachung, sondern zeigt vor allem auch das Aussehen des Waldhofes im Inneren und Äußeren und den verschwenderischen Pomp, mit dem sich der Nazi-Reichsmarschall stets umgab.

Im Anschluß an den etwa 90-minütigen Filmvortrag besteht Gelegenheit für Zuschauerfragen.
geschrieben von gisbertamm am 19.08.2014 | 17:48 Uhr
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