Kommunales Kino. Leid und Herrlichkeit

Antonio Banderas in der Rolle von Pedro Almadóvars Alter Ego
Am Freitag, dem 27. März 2020 um 19.30 Uhr zeigt der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 im kommunalen Kino den Film „Leid und Herrlichkeit“. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
 
„Das ist mein Leben“, sagte Pedro Almodóvar bei der Premiere seines neuen Films in Cannes und er hatte damit nicht übertrieben. Er erzählt in einem Fluss der Assoziationen, in einem farbigen, bewegten inneren Monolog vom schwulen Regisseur Salvador (Antonio Banderas), der nach Niederlagen, Erfolgen und schwerer Krankheit auf sein Leben zurücksieht: Die vergötterte Mutter (Penelope Cruz), im Film liebevoll idealisiert, das erste Erwachen der Sinnlichkeit, die frühe Begeisterung für das Kino, die Anfänge in wilden Madrid nach der Diktatur.
 
Banderas spielt schutzlos und zerbrechlich in diesem schönen, aufrichtigen und sehr persönlichen Film das Alter Ego seines Regisseurs. „Leid und Herrlichkeit“ nimmt uns auf wunderbare Weise auf viele Wege und Umwege mit und spricht von der  berechtigten Hoffnung, irgendwann Versöhnung zu erlangen – mit den anderen und mit sich selbst.
 
Quelle: Knut Elstermann, radioeins
 
LEID UND HERRLICHKEIT
Spanien 2019
Regie: Pedro Almodóvar
Darsteller: Antonio Banderas, Penélope Cruz, Leonardo Sbaraglia, Asier Etxeandia, Nora Navas, Julieta Serran
Länge: 113 Minuten
FSK: 6
 
Wir sind Teil des Projekts Dorfkino einfach machbar.
Legitimation: FFA-Leinwand-Nr. 447801, Betreiber-Nr. 4003
geschrieben von ruth am 13.01.2020 | 22:49 Uhr
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