Kommunales Kino mit Abstand. Als wir tanzten

Zwei junge Studenten an der Akademie des Georgischen Nationalballetts verlieben sich und geraten so in Konflikt mit einer patriarchalischen und homophoben Gesellschaft
Am Freitag, dem 18. September 2020 um 19.30 Uhr zeigen wir im Kommunalen Kino das in Georgien spielende Liebes- und Tanzdrama „Als wir tanzten“. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich. Wir bitten unsere Gäste, die Abstandsregeln zu beachten.

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.
 
Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert.
 
Quelle: Salzgeber
 
Als wir tanzten
Schweden/Georgien 2019
Regie: Levan Akin
Darsteller: Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Tsereteli, Tamar Bukhnikashvili, Marika Gogichaishvili, Kakha Gogidze, Aleko Begalishvili
Länge: 105 Minuten
FSK: 12
geschrieben von ruth am 12.07.2020 | 19:16 Uhr
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