Kommunales Kino mit Abstand. Und der Zukunft zugewandt

Eine Frau kommt in die junge DDR nachdem sie jahrelang in einem russischen Gulag gefangen war
Am Freitag, dem 7. August 2020 um 19.30 Uhr zeigen wir im Kommunalen Kino den auf Tatsachen beruhende Film „Und der Zukunft zugewandt“. Der Eintritt beträgt 6,00 €. Eine Reservierung ist nicht erforderlich. Wir bitten unsere Gäste, die Abstandsregeln zu beachten.
 
Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zugleich als Story über eine starke Frau, die bis zur Selbstverleugnung an ihre Visionen einer besseren Welt glaubt. Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia (Alexandra Maria Lara) anno 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden. Die Liebe zu einem Arzt sorgt alsbald für dramatische Entwicklungen. Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte. 
 
 
Und der Zukunft zugewandt
Deutschland 2019
Regie: Bernd Böhlich
Darsteller: Alexandra Maria Lara, Carlotta von Falkenhayn, Stefan Kurt, Barbara Schnitzler, Karoline Eichhorn, Robert Stadlober, Peter Kurth
Länge: 108 Minuten
FSK: 12
Wir sind Teil des Projekts Dorfkino einfach machbar.
Legitimation: FFA-Leinwand-Nr. 447801, Betreiber-Nr. 4003
geschrieben von ruth am 25.07.2020 | 09:21 Uhr
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Vielen Dank an die VR-Bank Uckermark-Randow für die großzügige Spende von 4.000 Euro, die uns helfen wird, unsere Tontechnik zu erneuern. Wir freuen uns jetzt schon auf eine neue Klangqualität im Saal!