![]() |
Diskussionsrunde zum Thema Bürgerbeteiligung - eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung10. November 2026 | 18:00
Klick und weg oder echter Wandel? Die neue Macht digitaler Bürgerbeteiligung Eine Unterschrift auf dem Smartphone statt einer Unterschriftenliste auf dem Marktplatz: Online-Petitionen boomen und machen politische Teilhabe so einfach wie nie zuvor. Doch was passiert eigentlich, nachdem der „Senden“-Button gedrückt wurde? Erreichen digitale Proteste überhaupt die Entscheider vor Ort, oder verpuffen sie im Netz? Die Friedrich-Ebert-Stiftung will die digitale Zivilgesellschaft und die etablierte Lokalpolitik an einen Tisch bringen und fragen: Wie viel digitalen Aufbruch verträgt und braucht unsere Kommunalpolitik? Bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen, Fragen und Ideen mit – das Podium hat einen freien Stuhl für Sie reserviert! Programm Wir freuen uns auf einen spannenden und streitbaren Abend mit Ihnen! Eintritt frei |
![]() |
Kommunales Kino: Vaterland13. November 2026 | 19:30
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste. Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. Quelle Plakat & Text: NEUE VISIONEN Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich. PL/DE/IT/FR 2026, 82 Min., FSK 12, Regie Paweł Pawlikowski |







