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Kommunales Kino: BORN TO FAKE - mit Gespräch mit dem Produzenten Mark Szilagyi18. September 2026 | 19:30
DOCS ON TOUR – ein Format zur Präsentation und Diskussion von Dokumentarfilmen jenseits der Großstädte – macht wieder Station bei uns im Heidekrug. Wir zeigen „Born to Fake“ – einen wilden, unterhaltsamen Dokumentarfilm über einen der größten Medienskandale der Bundesrepublik und über seine beunruhigende Aktualität im Zeitalter von KI. Der Produzent Mark Szilagyi kommt zum Gespräch. „Born to Fake“ rekonstruiert mit Originalmaterial die Geschichte des TV-Fälschers Michael Born, dessen Betrugsfilme in den 90er Jahren ungeprüft in vielen TV-Sendungen liefen. Was geschah? Michael Born, ein Selfmade-Journalist, hatte zwischen 1990 und 1996 über zwanzig Beiträge für das neu entstandene Privatfernsehen gefälscht. Einige wirkten dilettantisch, andere behandelten absurde Themen, zum Beispiel Drogensüchtige, die Kröten lecken, um high zu werden oder der Ku-Klux-Klan in der Eifel – nur einige der zahlreichen Erfindungen. Wie konnte es so weit kommen? War Michael Born ein Aufklärer, der das Boulevard-System subversiv entlarvte oder schlicht ein stümperhafter Betrüger? „Born to Fake“ begibt sich auf die Spuren Michael Borns. Zusammengesetzt aus hunderten Stunden Rohmaterial und den Erinnerungen ehemaliger Weggefährten entsteht eine Fälscher-Geschichte und ein medientheoretischer Film über Realitätsebenen, Fake News und die Frage: Warum glauben wir eigentlich, was wir sehen? DE 2026, 92 Min., FSK 12, Regie Erec Brehmer, Benjamin Rost Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich. Quelle Text & Plakat: borntofake.tv |
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Kommunales Kino: Als wäre es leicht25. September 2026 | 19:30
Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft. Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden. DE 2025, 90 Min., FSK 12, Regie Milan Skrobanek Eintritt 6 Euro. Reservierung nicht erforderlich. Quelle Text & Plakat: als-wäre-es-leicht-de |







